NÄCHSTES SPIEL: Lok PirnaLok Pirna

News-Archiv | Saison 2021/22

GLAUCHAU BESTRAFT DIE LOK

SG Pirna Heidenau vs. HC Glauchau/Meerane 27:28 (15:13)

Irgendwie hatte es sich schon in den letzten Spielen angedeutet. Die Sicherheit im Pirnaer Spiel ist abhanden gekommen. Das zeigte sich vor allem in großen Lücken in der Abwehr und der Menge an technischen Fehlern im Angriff der Eisenbahner.

Dabei sah es bis zum 5:3 für die Lok nach elf Minuten noch sehr gut aus. Doch dann kamen die aufopferungsvoll kämpfenden Gäste aus Glauchau immer näher heran und gingen erstmals nach 13 Minuten mit 5:6 in Führung. Das rüttelte unsere Eisenbahner etwas auf. In dieser Phase ging es nun vom Spielgeschehen und dem Ergebnis hin und her und bis zum Pausenpfiff gelang es den Jungs um Kapitän Toto Schneider einen zwei Tore Vorsprung zu erarbeiten. Mittels einen Strafwurf erzielte "Straja" das 15:13 Pirna, womit es auch in die Halbzeit ging.


Die zweite Halbzeit begann wie die erste Hälfte. Schnell verschaffte sich das Team von Dusan Milicevic eine drei beziehungsweise vier Tore Vorsprung und konnte diesen bis zur 47. Minute halten. Nun häuften sich die Unkonzentriertheiten bei den Hausherren, selbst eine doppelte Überzahl konnte nicht genutzt werden. Der Gast aus Glauchau kämpfte sich nun bis in Schlagdistanz heran und konnte Tore der Eisenbahner im Gegenzug sofort beantworten. So kam es, wie es ein Großteil der anwesenden Zuschauer niemals für möglich gehalten hätte, Glauchau glich vier Minuten vor Abpfiff aus.

Nun entwickelte sich aus Sicht der Lok und seinen Fans eine vermeidbare, spannende Schlussphase. Im letzten Angriff und wenigen Sekunden vor Schluss wurde ein Stürmerfoul gegen uns gepfiffen. Die Gäste waren nun im Ballbesitz. Auszeit von Glauchau. An Spannung war diese Partie nun nicht mehr zu übertreffen. Der Herzkasper ließ wieder einmal grüßen. Mit der letzten Aktion und sprichwörtliuch mit dem Schlusspfiff trafen die Gäste zum Sieg.

Das war mehr als dumm gelaufen. Betretene Mienen auf Seiten der Eisenbahner. Das hatten wir uns irgendiwe einfacher vorgestellt. Aber so ist es nun mal im Sport. So sah das Spiel am Ende einen keineswegs unverdienten Sieger.

Gelegenheit zur Wiedergutmachung haben unsere Jungs bereits kommenden Samstag im Heimspiel gegen den alten Rivalen aus Apolda. Hoffen wir, dass das Team die richtigen Lehren aus dieser Niederlage zieht und das vor allem ein Spiel möglich sein wird! In diesem Sinne wünschen wir uns allen Gesundheit und hoffen auf gute Besserung, in jeglicher Hinsicht!


Tore: #6 Vucetic, Strahinja / 12, #8 Bergmann, Marian / 1, #11 Eckart, Dominik / 5, #17 Rajic, Alvaro / 3, #18 Ultsch, Robert / 2, #20 Schneider, Torsten / 4



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U. Heller
Chris

MORAL UND KAMPFGEIST GEZEIGT

HBV Jena vs. SG Pirna Heidenau 28:25 (14:12)

Nun ist es also passiert! Die Lok kassiert die erste Niederlage der Saison beim neuen Tabellenführer in Jena.

Stark ersatzgeschwächt reisten die Eisenbahner in die Saalestadt. Neben den drei Langzeitverletzten, fehlten jetzt noch zwei Spieler auf Grund von positiven Corona-Befunden und 5 weitere, welche wegen dieser Fälle in Quarantäne mussten. Keine guten Voraussetzungen für die Auswärtsfahrt zum Topspiel in Thüringen. Doch trotz dieser widrigen Umstände präsentierten sich die gebeutelten Milicevic-Schützlinge bravourös und vor allem kämpferisch.

Schon von der ersten Minuten an, deutete sich ein offener Schlagabtausch beider Teams an. So konnten die Eisenbahner in der 3. Minute noch die 1:2-Führung bejubeln um wiederum wenige Minuten später mit 5:3 im Rückstand zu liegen. Allerdings kämpften sich unsere Jungs immer wieder heran und in der 14. Minute gelang unserem Kapitän Toto Schneider dann auch der verdiente Ausgleich. Von nun an wurden Gegentore schnell mit eigenen beantwortet - Jena erzielte die Führung und Pirna glich aus. Doch kurz vor der Pause erspielten sich die Jenaer dann doch wieder einen zwei Tore Vorsprung. Beim Stand von 14:12 für den HBV wurden die Seiten gewechselt.


In der zweiten Hälfte dann das selbe Bild. Die Männer um Kapitän Toto kämpfen sich an den Gastgeber heran und dürfen folgerichtig in der 39. Minute den Ausgleich zum 17:17 bejubeln. Torschütze war da wieder unser Toto, welcher insgesamt 12 Treffern in dieser Partie für sich verbuchen konnte. Wie in der ersten Halbzeit gab es nun die Phase wo Jena in Führung ging und Pirna im Gegenzug ausglich. In der 45. Minute war es dann aber Alvaro Rajic der für die Lok sogar die zwischenzeitliche 18:19-Führung erzielte. Die Partie gestaltete sich bis zur 50. Minute offen.

Doch dann machte sich der Kräfteverschleiß bei den Eisenbahnern in Form von fehlender Konzentration im Abschluss bemerkbar. Auch in der Abwehr entstanden nun häufiger Lücken, die die Gastgeber vor allem zu Toren über die Außenpositionen nutzen konnten.

Am Ende konnte der HBV Jena einen 28:25-Sieg feiern und damit die Tabellenspitze, auf Grund der gleichzeitigen Niederlage von Köthen, erklimmen. Auch wenn die Eisenbahner nach dem Abpfiff mit hängenden Köpfen und leeren Händen auf der Platte in Thüringen standen, so hatte diese extrem ersatzgeschwächte Mannschaft Moral und Kampfgeist bewiesen. Diese Niederlage ist somit, kein Beinbruch.


Gelegenheit den Ausrutscher zu korrigieren bietet sich am Samstag, wenn der HC Glauchau Meerane auf dem Sonnenstein gastiert. Sicherlich wird dann der Kader wieder etwas größer sein.

Tore: #3 Möbius, Christian / 3, #15 Gavrilovic, Srdan / 1, #17 Rajic, Alvaro / 3, #18 Ultsch, Robert / 1, #19 Brucker, Ben-Elias / 1, #20 Schneider, Torsten / 12, #29 Heinold, Maxim / 4

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U. Heller
Chris

DIE SERIE HÄLT

SG Pirna Heidenau vs. EHV Aue II. 31:24 (16:12)

Auch im sechsten Spiel der Saison bleiben die Eisenbahner ungeschlagen. Gegen die Bundesligareserve des EHV Aue gab es den dritten Heimsieg zu feiern.

Unsere Jungs fanden etwas besser ins Spiel und konnten sich schnell einen 2-Tore-Vorsprung erspielen. Doch Aue, die „Tormaschine“ der Liga, schaffte schnell den Anschluss, glich aus und führte nach 11 Minuten selbst. Doch danach drehten die Milicevic-Schützlinge so richtig auf. Es gelangen viele Tore aus der ersten und zweiten Welle. Besonders Neuzugang Dominik Eckart konnte sich dabei auszeichnen, der ein wirklich grandioses Spiel machte.

Zugleich zeigt es auch die diesjährige Stärke im Team, die große Breite im Kader. Immerhin trugen sich nicht weniger als 9 Feldspieler in die Torschützenliste ein. Läuft es bei einem nicht so gut springt ein anderer ein. Das gilt auch auf der Torhüter Position. Als Jan Vogt wegen eines Wechselfehlers auf die Strafbank musste zeigte Philipp Ihl sein ganzes Können und entschärfte zwei wichtige Bälle spektakulär. Nicht selbstverständlich, hatte er doch bisher kaum Einsatzzeiten. Mit 16:12 wurden die Seiten gewechselt.



Die Gäste aus dem Erzgebirge hatten sich scheinbar etwas für die zweite Hälfte vorgenommen. Sie erwischten eindeutig den besseren Start und schafften es in der 36. Minute auf zwei Tore heranzukommen. Beim 18:17 Anschlusstreffer drohte die Partie gar eine ungewünschte Wendung zu nehmen. Doch vier Tore der Eisenbahner in Folge sorgten für klare Fronten. Dies bot Trainer Dusan Milicevic die Chance fast allen Spielern Einsatzzeiten zu verschaffen und den etablierten Eisenbahnern die eine oder andere Pause zu geben.

Spätestens mit dem 30:22 fünf Minuten vor Schluss waren die letzten Zweifel beseitigt, auch wenn die Gäste noch etwas Ergebniskosmetik betreiben konnten. Mit 31:24 schlugen die Milicevic-Schützlinge einen durchaus guten Gegner, der besonders durch sein schnelles Spiel zu überzeugen wusste.

Am Wochenende reisen wir zum Überraschungsteam nach Jena, welches gestern deutlich in Freiberg gewinnen konnte. Wir sind also gewarnt. Danach folgen drei Heimspiele in Folge, bei denen wir hoffentlich wieder vor solch einer prächtigen Kulisse wie gestern spielen können.

Nach einem Fünftel der Spiele stehen unsere Jungs so gut da wie lange nicht und haben sich so eine gute Ausgangsbasis für den Rest der Saison geschaffen. Ein Teilerfolg, mehr nicht. Doch werden die Pirnaer Handballer weiter daran arbeiten ihre Schwächen zu minimieren und erfolgreich zu spielen. Doch sei an dieser Stelle auch vor übertriebener Euphorie gewarnt! Wir haben nach wie vor drei Langzeitverletzte und die Belastung ist hoch. Freuen wir uns aber über den derzeitigen Zustand und schauen wir optimistisch in die Zukunft und genießen wir den Moment!

Tore: #3 Möbius, Christian / 1, #6 Vucetic, Strahinja / 8, #7 Eszenyi, Etienne / 1, #9 Radny, Szymon / 1, #11 Eckart, Dominik / 7, #18 Ultsch, Robert / 3, #20 Schneider, Torsten / 4, #25 Kusal, Krzysztof Filip / 4, #53 Waller, Niklas / 2



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U. Heller
Hatzi

HART ERKÄMPFTER PUNKTGEWINN

NHV Concordia Delitzsch vs. SG Pirna Heidenau 22:22 (11:10)

Ein symbolträchtiges Bild war am Ende des Spiels Delitzsch gegen Pirna zu sehen. Während die Gastgeber jubelnd die Hände hochrissen, zeigten die Eisenbahner doch eher betretene Mienen. Begründet auf der einen, grundlos auf der anderen Seite. Unser Team hatte sich Respekt erarbeitet und kämpferisch voll überzeugt, auch oder gerade weil einige nicht an ihre Bestleistung anknüpfen konnten. Die drei Auswärtsspiele in Folge, die Verletztenmissere, haben ihre Spuren hinterlassen.

Die Delitzscher fanden viel besser in die Partie und konnten bereits in der achten Spielminute mit 5:1 in Führung gehen. Grund genug für Dusan Milicevic eine Auszeit zu nehmen und die Jungs neu auszurichten. Mit Erfolg.

Nach 12 Minuten stellte der wieder stark aufspielende StrahinjaVučetić den Anschluss zum 5:4 her. Nun schenkten sich beide Teams nichts, Fehler auf beiden Seiten. Tore waren nun rar. In den Abwehrreihen wurde hart gekämpft, Zeitstrafen waren die folgen. Bis zum Seitenwechsel sollte das so bleiben, mit einer knappen Führung von 11:10 für Delitzsch wurden die Seiten getauscht.



Auch im zweiten Abschnitt das gleiche Bild. Bis zur 49. Minute führte stets der Gastgeber und die Eisenbahner glichen aus. Dann erzielte Krzysztof Kusal die erstmalige Führung für unsere Jungs. Und Toto Schneider konnte mit seinem Tor zum 21:19 sogar noch einen draufsetzen. Hoffnung auf den dritten Auswärtssieg in Folge keimte auf.

Doch in der 56. Minute gelang den Gastgebern das letzte Tor in diesem Spiel zum 22:22 Ausgleich. Es sollten keine Tore mehr in diesem Match fallen, welches wohl auch keinen Sieger verdient hätte. Aber trotz allem hält die Serie der Lok an, unser Team bleibt weiter ungeschlagen und verteidigt den zweiten Tabellenplatz. Nur die kühnsten Optimisten hätten vor den drei Auswärtsspielen mit 5 Punkten gerechnet. Deshalb - Hut ab!!

Am Samstag gibt es endlich wieder ein Heimspiel auf dem Sonnenstein. Gegner wird die Bundesligareserve des EHV Aue sein. Es wäre schön, wenn wir Sie dort sehen.



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U. Heller
D. Wünsche

ZWEI WEITERE PUNKTE

HSV Bad Blankenburg vs. SG Pirna Heidenau 19:20 (9:12)

Die Siegesserie der Eisenbahner bleibt weiterhin bestehen. Erneut konnten die Milicevic Schützlinge ein denkbar knappes Spiel für sich entscheiden. Dabei musste es gegen Bad Blankenburg gar nicht so spannend sein, wenn man nur seine Chancen besser genutzt hätte. Doch ohne wenn und aber! Wir haben 8 Punkte auf dem Konto, Punkt!

Das Spiel begann recht ausgeglichen. Dabei hatten die Pirnaer Jungs aber stets vorgelegt und Bad Blankenburg ausgeglichen. Mit dem 3:3 gelang den Thüringern dies dann allerdings zum letzten Mal. Ab diesem Zeitpunkt gaben die Eisenbahner die Führung nicht mehr aus der Hand.

Gab es vor Wochenfrist, in Freiberg, noch reichlich Kritik an der Abwehrarbeit, sollte diese in dieser Partie entscheidend sein und alte Pirnaer Tugenden wieder zum Tragen kommen. Wie das Endergebnis schon zeigt war es kein Torefestival. Das lag zum Einen an der gut aufgelegten Deckung, zum Anderen, weit größeren Teil, an einem prächtig aufgelegten Jan Vogt zwischen den Pfosten. Mehr als 15 Paraden konnte er am Ende verzeichnen. Doch zurück zum Spiel!

Nach besagtem 3:3 setzten sich die Eisenbahner bis zur Halbzeit mit 3 Toren ab. Besonders Kapitän Toto Schneider war es der in dieser Phase des Spiels so ziemlich alles traf und allein in der ersten Hälfte 5 Treffer verbuchen konnte.



Nach dem Wechsel gelang es unseren Jungs gar sich noch weiter abzusetzen. Trotz der glatt roten Karte wegen eines groben Fouls für Robert Ultsch in der 37. Minute, bauten wir den Vorsprung auf 16:11 in der 43. Minute aus.

Viele ausgelassene Chancen ließen es danach noch einmal spannend werden. Mehrfach scheiterten unsere Jungs dabei frei am Torhüter der Gastgeber. Und im Gegenzug verkürzten die Bad Blankenburger in der 50. Minute auf 2 Tore. In der 58. Minute konnte Torsten Schneider abermals auf eine drei Tore Führung erhöhen, die Messen schienen gelesen. Doch in einer hektischen Schlussphase gelangen den Gastgebern zwei Tore in Folge, das letzte dabei 30 Sekunden vor Schluss. Doch auch mit Hilfe der letzten verfügbaren Auszeit schafften es die Eisenbahner den Ball in den eigenen Reihen zu halten und den Sieg unter Dach und Fach zu bringen. Zu diesem Zeitpunkt war auch schon Spielmacher Krzysztof FilipKusal wegen seiner dritten Zeitstrafe in die Kabine geschickt wurden.

Unterm Strich zwei Punkte, verdient und ein Fingerzeig auf die Dinge die noch zu verbessern sind. Dabei vor Allem eine bessere Ausnutzung klarster Chancen und etwas mehr Geschick bei der Abwehrarbeit, um nicht so häufig in Unterzahl agieren zu müssen. Auf der anderen Seite, wer hätte nach den vielen schweren Verletzungen und Ausfällen nach 4 Spieltagen mit einer weißen Weste gerechnet? Doch es heißt, den Ball sprichwörtlich flach zu halten, die Saison ist noch sehr lang. Hoffen wir, dass sich die noch angeschlagenen Spieler bald wieder in den Dienst der Mannschaft stellen können!

Kommende Samstag folgt dann das dritte Auswärtsspiel nacheinander. In Delitzsch wird es garantiert nicht leichter, gelang es ihnen doch am Wochenende doch der HG Köthen den ersten Punktverlust zuzufügen.



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U. Heller
D. Wünsche

DERBYSIEGER 2.0

HSG Freiberg vs. SG Pirna Heidenau 26:27 (11:16)

Was für ein Sieg bei einem der Staffelfavoriten! Dabei standen die Vorzeichen alles andere als gut. Zu den Langzeitverletzten Miran, Robert und Friedrich, gesellte sich nun auch noch Alvaro Rajic, der wegen muskulärer Probleme pausieren muss. Louis Böhm war ebenso verhindert wie Szymon Radny.

Freiberg erwischte in diesem Derby den besseren Start. Mit offenem Visier ging es zur Sache. Nach fünf Minuten waren bereits 6 Tore gefallen, der Gastgeber führte mit 4:2. Doch in der 6. Minute gelang Toto Schneider der Ausgleich zum 4:4. Die Milicevic-Schützlinge kamen nun immer besser ins Spiel. Ab Mitte der ersten Hälfte gelang es dann sich etwas abzusetzen, vorallem weil Freiberg in dieser Phase kein Mittel gegen den Pirnaer Angriff fand. Nach 23 Minuten führten die Eisenbahner gar mit 5 Toren, Niklas Waller war da gerade ein Hattrick gelungen. Diese Breite in unserem Kader macht uns so unberechenbar. Fällt ein Spieler aus oder erwischt einen schlechten Tag, springt ein anderer ein. Mit einer 11:16-Führung ging es für die Lok in die Pause.



Die zweite Hälfte begann wie die erste Halbzeit aufgehört hatte. Der Vorsprung wurde gehalten und jedes Tor des Gastgebers mit einem eigenen beantwortet. Doch in den letzten 10 Minuten sollte es noch einmal eng werden.

Unsere Jungs mussten nun des Öfteren in Unterzahl agieren. Zu viele unnötige Fouls führten dazu das Freiberg noch einmal den Anschluss herstellen konnte. Nach 55 Minuten betrug unser Vorsprung nur noch ein Tor. Doch konnten die Eisenbahner wieder kontern, führten 1.45 vor Schluss wieder mit drei Toren. Aber der Gastgeber gab sich noch nicht geschlagen, 33 Sekunden vor dem Ende schafften die Dachse erneut den Anschlusstreffer. Unsere Jungs verloren schnell wieder den Ball und Freiberg hatte somit den letzten Angriff für sich und damit die Chance doch noch auszugleichen.

Doch zum Glück konnte Kapitän Toto Schneider dies auf kosten eines Fouls und einer weiteren 2 Minuten Strafe verhindern. Es war seine dritte Strafe an diesem Tag. Egal! Der Schlusspfiff erlöste dann die Milicevic-Schützlinge. Riesengroß war der Jubel auch unter den mitgereisten Fans aus Pirna. Wieder durften die Eisenbahner, "Derbysieger, Derbysieger" singen! War es vor Wochenfrist noch der kühle Kopf der uns den Derbysieg gegen Dresden einbrachte, so war es diesmal das große Kämpferherz. Trotz immer wieder personeller Rückschläge spielt die Mannschaft groß auf.

Kommende Woche geht es am Sonntag nach Bad Blankenburg. Auch kein Selbstläufer. Vielleicht ist aber dann der eine oder andere Spieler wieder mit an Bord!



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U. Heller
D. Wünsche

Neuer Mannschaftsbus für Lok Pirna

Pressemitteilung

Die Handball-Männermannschaft von Lokomotive Pirna, welche mit zwei Siegen erfolgreich in die Saison gestartet ist, freut sich über einen neuen Mannschaftsbus. Zur Bewältigung der Auswärtsfahrten bestand bereits seit geraumer Zeit der Wunsch zur Anschaffung eines zusätzlichen Fahrzeuges, welcher nun umgesetzt werden konnte.


Die Stadtentwicklungsgesellschaft Pirna mbH und die GEVA Unternehmensgruppe GmbH finanzieren das Fahrzeug. Gedankt wird darüber hinaus der Weinhandlung Barrique Pirna und dem Autohaus Pirna. Die Sponsoren tragen die Kosten für das Fahrzeug in den nächsten vier Jahren und wünschen allzeit gute Fahrt und viele sportliche Erfolge.

Zu dem wird das Fahrzeug auch dem Nachwuchs zur Verfügung stehen, da die A- und C-Jugend in der Sachsenliga spielen und somit am Wochenende im Freistaat unterwegs sind.



R. Bothmann (Stadtmarketing / Stadtentwicklungsgesellschaft Pirna mbH)
C. Friedrich

TABELLENFÜHRER-
BESIEGER

SG Pirna Heidenau vs. HC Elbflorenz 2. 30:24 (15:14)

Derbysieger, Derbysieger ... - so hallte es nach dem Spiel durch die Sonnenstein Arena. Gerade hatten die Eisenbahner den zweiten Sieg der Saison eingefahren. So deutlich wie es das Ergebnis am Ende aussagt, war es aber nicht die ganze Zeit.

Die Milicevic-Schützlinge erwischten den besseren Start, führten schnell mit 2 Toren. Doch das Juniorteam des HC Elbflorenz ließ sich nicht abschütteln und schaffte schnell den Anschluss. In der 15. Minute gelang dann unseren Gästen der Ausgleich.

Unsere Jungs taten sich in dieser Phase besonders im Angriff schwer, scheiterten des Öfteren am gut aufgelegten Gästetorwart. Aber auch unsere Abwehr stand nicht so sattelfest wie gewohnt. Doch erneut erwischten die Eisenbahner einen Lauf und konnten sich wieder mit drei Toren absetzen. Jedoch war es nur ein kurzes Strohfeuer. Denn schon in der 23. Minute erzielte Elbflorenz den erneuten Ausgleich, um kurz darauf gar in Führung zu gehen. Doch die Lok erkämpfte sich den Ausgleich und mit der letzten Aktion der ersten Halbzeit, einem Tor von Krzystof Kusal, konnten die Hausherren die erneute Führung bejubeln.



Dusan Milicevic scheinte in der Pause die richtigen Worte gefunden zu haben. Mit dem Wiederanpfiff gelangen unseren Jungs zwei schnelle Tore und in der 36. Minute markierte Robert Ultsch die erstmalige 4-Tore Führung. Damit schien den Gästen der Zahn gezogen. Zwar gelang es ihnen noch den Rückstand zu verkürzen, aber näher als auf zwei Tore kamen sie nicht mehr heran.

Der in der zweiten Hälfte bärenstarke Jan Vogt, brachte die gegnerischen Schützen zur Verzweiflung. Und im Angriff trafen Krzystof Kusal, Toto Schneider und der überragende Straja Vucetic nach Belieben. Zeit für unseren Coach dem gesamten Kader zu Einsatzzeiten zu verhelfen. Viel passierte in den letzten Minuten nicht mehr, das Spiel war gelaufen. Maxim Heinold blieb es dann überlassen das 30. Tor zu erzielen und der Mannschaft damit eine Kiste Bier zu spendieren. Nach dem Abpfiff genossen die Eisenbahner das Bad in der Menge und feierten den Derbysieg mit unserem grandiosen Fans.

Leider war das nun erstmal das letzte Heimspiel für einige Zeit. Drei Mal müssen wir nun auswärts ran. Nächste Woche steht mitdem nächsten Derby in Freiberg, die nächste Bewährungsprobe auf dem Programm. Leichter wird es sicher nicht, aber chancenlos sind wir mitnichten.



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U. Heller
Hatzi

PERFEKTER SAISONAUFTAKT

SG Pirna Heidenau vs. SV G-W Wittenberg-Piesteritz 26:17 (12:9)

Endlich ging es wieder los. Am Samstagabend konnte nach 10-monatiger Abstinenz das erste Heimspiel dieser Saison ausgetragen werden. Vor etwas mehr als 250 Zuschauern begann die Partie erst einmal sehr zäh. Man merkte den Akteuren doch die längere Spielpause an. Die Eisenbahner erwischt zwar den besseren Start, führten schnell mit 2:0, doch die Gäste aus Wittenberg konnten in der 8. Minute ausgleichen und wenig später sogar in Führung gehen. Zu viele Chancen hatten unsere Jungs bis dahin liegen gelassen. Doch mit dem vier zu drei durch Neuzugang Dominik wechselte die Führung wieder zurück, welche bis zum Ende der Partie nicht mehr abgegeben werden sollte.

Die Wittenberger spielten ihre Angriffe sehr lang aus und blieben nun immer wieder in der Pirnaer Abwehr hängen. Wenn Sie doch einmal die Lücke im Bollwerk der Eisenbahner fanden, stand dann noch der sehr sichere und Ruhe ausstrahlende Jan Vogt im Tor der Lok. Über die Stationen 6:3 und 9:6 konnten sich die Milicevic-Schützlinge einen drei Tore Vorsprung zur Halbzeit herausspielen.

Es war da schon zu sehen das den Gästen gegen Ende der Halbzeit etwas die Puste ausging, was sich im zweiten Durchgang bestätigen sollte. Schön war zu sehen das Krzysztof Kusal klug und überlegt Regie führte und Niklas Waller nach seiner Einwechselung nahtlos dort anknüpfen konnte. Zudem traf Toto Schneider gleich mit dem ersten Versuch, obwohl vor 14 Tagen auch bei ihm eine schlimme Verletzung zu befürchten gewesen war. Und auch Strahinja Vucetic steigerte sich von Minute zu Minute. So ging es mit einer 12.9-Führung in die Pause.



Den besseren Start in die zweite Halbzeit erwischten die Eisenbahner. In der 35. Minute betrug der Vorsprung bereits sechs Tore. Immer öfter gelangen nun schnelle Tore durch die erste oder zweite Welle. Aber noch gab sich Wittenberg nicht geschlagen. Getragen von ihren Routiniers Chris Hoffmann und Christian Schöne, dem Lenker Pascal Hennig und vor allem ihrem starken Torhüter gelang es ihnen immer wieder den Anschluss zu wahren. Doch ab der 45. Minute machte sich dann doch der Kräfteverschleiss bei den Gästen bemerkbar. Tor um Tor konnten die Eisenbahner nun den Vorsprung ausbauen.

Am Ende stand ein nie gefährdeter 26:17-Erfolg fest. Gelungener Auftakt, trotzdem noch viel Luft nach oben, aber zufriedene Gesichter überall. Der Rest war Jubel und die Gewissheit einen ersatzgeschwächten Gegner dominiert zu haben. Doch wenn man sich vor Augen hält das ja auch bei uns mit "Friedl" Kleinert, Robert Kurz und nicht zu vergessen Miran Valincic drei Stammkräfte fehlten und Neuzugang Nils Fasold noch an einer Sprunggelenksverletzung laboriert, der weiß dass das den vermeintlichen Vorteil mehr als wettgemacht hatte.

Nun gibt es wieder eine Woche Pause, da das Spiel gegen Delitzsch auf den Oktober verlegt wurde. Zeit um weiter zu arbeiten, die Trainingsrückstände aufzuholen und sich auf das Derby gegen das Juniorteam des HC Elbflorenz zu freuen. Vielleicht kommen dann auch noch ein paar mehr Zuschauer in unsere "Hölle-Ost".



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U. Heller
B. Straßberger (obere Reihe)
Hatzi (untere Reihe)

Kräftemessen mit den "Großen"

Lok trifft auf hochkarätige Erstligisten

Es war ein Kräftemessen der besonderen Art. Beim ZEPOS-Cup in Jičín trafen die Männer von Coach Dusan Milicevic ausschließlich auf Erstliga-Teams, wobei zwei Clubs sogar schon die entsprechenden nationalen Meisterschaften gewinnen konnten. Aber für welchen Sportler liegt nicht gerade darin die Herausforderung, als vermeintlicher "Underdog" die "Großen" zu ärgern.

Am Freitag hieß um 19 Uhr der erste Gegner HBC Ronal Jičín, welcher zugleich auch Gastgeber war. Der tschechische Meister von 2013 gab vor heimischen Publikum auch sofort den Takt vor und überrumpelte in der ersten viertel Stunde die Jungs um Kapitän "Toto" Schneider sprichwörtlich. Es war ein 9:3 was die Anzeigetafel anzeigte, als die Lok in Fahrt kam und man seine anfänglichen Fehler abstellte. Mit Volldampf fand man jetzt in die Partie und sicherte sich einen verdienten 12:12 Halbzeitstand. Die ersten Minuten der zweiten Hälfte verschlief man bei der Lok dann erneut, zu dem wurden zu viele 100%ige Torchanchen liegen gelassen. Der Erstligist aus Jičín spielte im Gegenzug die Partie jetzt souveräne herunter und gewann am Ende mit 31:22 gegen stets leidenschaftlich kämpfende Eisenbahner.



Der nächste Tag sollte sich dann aber als noch größere Herausforderung für die Pirnaer Lok entpuppen. Die letzten beiden Topteams des Turniers baten innerhalb von nur vier Stunden Dusan seine Schützlinge zum Tanz und sollten in Sachen Kondition dem jungen Team damit alles abverlangen.

Den Anfang machte das polnische Team von SPR Chrobry Głogów und wie schon im ersten Spiel des Turniers, gab der Erstligist in den ersten Minuten den Ton an. Das Tempo war dabei jedoch auf beiden Seiten hoch und in den Abwehrreihen wurde ordentlich zugepackt. Mit einem 15:12 für die robust spielenden Polen ging es in die Pause. Auch in der zweiten Hälfte blieb es das gleiche Bild, viel Kampf auf beiden Seiten und phasenweise ein offener Schlagabtausch. In der 40. Minute beim Stand von 22:20 war die Lok dann auf einmal sogar in Schlagdistanz und den gewaltige Unterschied zwischen Erstligist und Viertligist schien es nicht zu geben. Am Ende aber hieß der Sieger dann leider trotzdem Głogów, welche mit 32:28 die kampfbetonte Partie für sich entscheiden konnten.

Nun hieß es kurz Luft holen und schnell etwas Essen. Mit MŠK Považská Bystrica wartete schon der nächste Gegner auf unsere Jungs. Dreimal slowakischer Meister, zweimal slowakischer Cupsieger und Champions-League-Teilnehmer zählen zu den großen Erfolgen in der jüngsten Vergangenheit des Clubs. Für Dusan, den Coach der Eisenbahner, war es der nächste schwere Brocken, den seine Männer vor der Brust hatten. Wie schon im ganzen Turnier, probierte der Pirnaer Coach einiges aus. Er justierte, experimentierte und wollte dabei jedem die Möglichkeit auf Spielpraxis und Erfahrung sammeln geben. Somit schenkte er seiner Jugend das Vertrauen im Spiel gegen Bystrica und schickte alle jungen Spieler auf die Platte. Sie nahmen den Kampf und die Herausforderung an und so stand es in den ersten Minuten 3:3. Ein Ausrufezeichen. Auch wenn der slowakische Erstligist dann das Tempo anzog und mit einer deutlichen 17:8-Führung in die Pause ging. Die Jugend fightete aufopferungsvoll und verkaufte sich dabei so teuer wie möglich. In der zweiten Halbzeit änderte sich am Spielverlauf nichts mehr und mit 35:21 feierten die Slowaken einen deutlichen Sieg, aber den Hut ziehen trotzdem alle vor den jungen Eisenbahnern. Sie waren es, welche nie aufsteckten und sich einfach sang und klanglos ihrem Schicksal ergaben. Zum Ende des Turnieres haben sie, wie die gesamte Mannschaft der Lok, etwas wertvolles mitgenommen - nämlich Spielpraxis, Erfahrungen und das Wissen man kann die "ganz Großen" immerhin ein bisschen ärgern.

Nun heißt es trotzdem für unserern Coach und sein Team aus den aufgezeigten Defiziten, die entsprechenden Lehren zu ziehen und an der jeweiligen Stellschrauben zu justieren, auch wenn man dieses Kräftemessen mit den Erstligisten nicht überbewerten sollte.



C. Friedrich
K. Beck

Sparkasse verlängert Engagement

Wichtiger Baustein für die kommenden Spielzeiten

Bei Lok Pirna konnte heute ein wichtiger Baustein für die kommenden Spielzeiten gelegt werden: Die Ostsächsische Sparkasse Dresden verlängerte ihr Engagement bei den „Eisenbahnern“ und wird auch in den kommenden drei Jahren den Handball in Pirna als Premium-Partner unterstützen. Wie bedeutsam diese Vertragsverlängerung für die Lok ist, zeigte dabei schon die Zahl der Anwesenden bei der Unterzeichnung . Neben dem Geschäftsführer, waren auch Coach Dusan Milicevic und Kapitän "Toto" Schneider zum Termin erschienen und unterstrichen damit die Wichtigkeit.


Lok-Geschäftsführer Uwe Heller zeigt sich sehr glücklich über die weitere Zusammenarbeit mit dem langjährigen Premium-Sponsor: „Wir sind extrem froh, dass uns mit der Ostsächsische Sparkasse Dresden einer unserer langjährigen Sponsoren auch in den kommenden Jahren unterstützt und unseren Weg weiter begleitet. Zudem ist es in der aktuellen Zeit, im Zeichen der Corona-Pandemie, für uns immens wichtig auf Kontinuität bauen zu können. Dieses Engagement zeigt, welch großer, vertrauensvoller, fast schon familiärer Zusammenhalt besteht." Somit werden die Eisenbahner auch die nächsten drei Jahre weiterhin voller Stolz das Sparkassen-Logo auf der Brust tragen und mit voller Kraft in die Zukunft dampfen.




C. Friedrich
C. Friedrich

Ein Vize-Meister für die Lok

Eisenbahner mit fünften Neuzugang

Deutscher Vize-Meister in der Saison 2018/19 steht in seinem Portfolio. Dominik Eckart war Spieler der U17 des SC DHfK Leipzig, als sie sich damals dem mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen knapp geschlagen geben mussten. Nun, zwei Jahre später, folgt der Wechsel von der A-Jugend des SC DHfK zu den Eisenbahnern und damit der Sprung in den Männerbereich. Der 1,88 Meter große Rechtsaußen hat bei der Lok einen Vertrag für die nächsten drei Jahre unterschrieben und möchte neben dem Handball auch seine Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement absolvieren.



Vor der handballerischen Weiterentwicklung im Leistungszentrum des SC DHfK, verbunden mit den Spielen in der Juniorenbundesliga und einer Nominierung in den Bundesliga-Kader der Männermannschaft lernte "Ecki" zuvor das Handball-Abc beim TSV 1862 Radeburg und dem Radeberger SV. Nun heißt für den 18-jährigen Dominik das Abenteur Mitteldeutsche Oberliga und damit verbunden die nächsten Schritte in der sportlichen Entwicklung und sicherlich zugleich auch einer Herausforderung. Vor allem wenn man zukünftig mit der Rückennummer 11 in Pirna aufläuft, welche zuvor der Trainer Dusan selber getragen hat. Die kommende Saison scheint als somit eine sehr interessante Spielzeit zu werden und uns bleibt nur noch von ganzem Herzen zu sagen: "Herzlich willkommen bei den Eisenbahnern".



C. Friedrich
C. Friedrich

Jung, erfolgshungrig und viel Potenzial

Eisenbahner vermelden zwei weitere Neuzugänge

Von der Lok kommt man halt irgendwie nie wirklich los. Was wie eine Phrase klingt, trifft mit einem Augenzwinkern, irgendwie auf Etienne Eszenyi zu. Das Handball spielen erlernte er in seiner Geburtstadt Chemnitz nämlich beim ESV Lok und nun folgt über Umwege der nächste Eisenbahner Verein.

Trotz seinen erst 19 Jahren kann der 1,80 Meter große Linksaußen bereits auf Einsätze in der dritten Liga verweisen. Zuletzt streifte sich Etienne nämlich das Trikot des HC Elbflorenz in dessen A-Jugend über und gehört auch bei einigen Partien zum Perspektivteam des Zweitligisten, welche zum damaligen Zeitpunkt noch in der dritten Liga antraten. Nicht weniger Interessant ist die Station bevor es ihn nach Dresden zog. Im schönen Erzgebirge genoss er beim EHV Aue drei Jahre lang die handballerische Ausbildung im Jugendbereich und nun soll bei den Eisenbahnern aus Pirna der Sprung in den Männerbereich endgültig erfolgen. Potenzial ist dabei laut unserem Coach Dusan ohne Wenn und Aber da, trotzdem soll Etienne erst einmal Spielpraxis bei der zweiten Mannschft der Lok sammeln und so herangeführt werden. Auch der Spagat zwischen seinem Fachabitur im Gesundheits- und Sozialwesen und dem Training mit der Oberligamannschaft wird den jungen "Eti" dabei herausfordern.



Nicht viel anders verhält es sich bei dem zweiten Neuzugang der Lok. Szymon Radny, welcher zuletzt beim HC Elbflorenz mit trainierte, durchlief bei Szkoła Mistrzostwa Sportowego Gdańsk die komplette Jugend und will nun ebenfalls im Männerbereich Fuß fassen. Der 1,93 m große Rückraumspieler wurde im polnischen Wolsztyn geboren und stand sogar schon im Kader der polnischen Nationalmannschaft der Junioren. Aber auch beim Ihm führt der Weg erst einmal über die so wichtige Station zweite Männermannschaft der Lok und das damit verbundene sammeln von Spielpraxis und Erfahrungen. Für alle Seiten, sowohl für Etienne und Szymon, wie auch für Coach Dusan sind es wichtige Bausteine für die Zukunft, welche möglichst gemeinsam erfolgreich gestaltet werden soll.

Uns bleibt nur noch von ganzem Herzen zu sagen: "Herzlich willkommen bei den Eisenbahnern".



C. Friedrich
C. Friedrich

Verstärkung für den Rückraum

Álvaro Rajić kommt von Apolda

Nach Jan Vogt vermelden die Eisenbahner mit Álvaro Rajić den nächsten Wechsel eines ambitionierter Spielers nach Pirna. Ein fröhliches "Saludos" gab es vom 28-jährigen Rückraumspieler, welcher in Madrid geboren wurde, als Begrüßung für die Anwesenden.



Álvaro kommt vom Ligakonkurrenten HSV Apolda und soll den Kader der Eisenbahner in der Breite noch besser aufstellen. Dabei soll der 1,93-Meter-Mann nicht nur mit Torabschlüsse beeindrucken, sondern auch mit seiner dynamischen Spielweise die Mitspieler in den jeweiligen Situationen entsprechend einsetzen. Erfahrung in Sachen Handball bringt er dabei genügend mit. So kann er auf Spiele in der zweiten spanischen Liga für Pozoblanco, in Kroatien für RK Bjelovar oder in der 1. Slowenischen Liga für RK Ptuji verweisen. In Pirna sollte er dem Kenner zudem auch kein unbeschriebenes Blatt sein, so lief er neben Apolda auch schon für die Dachse aus Freiberg auf und sorgte dabei für einiges Kopfzerbrechen unserer Eisenbahner beim Aufeinandertreffen beider Teams.

Nun ist aber die Vorfreude auf die Spiele im Trikot der Lok riesig bei Álvaro und er betont dabei die unbändige Lust auf die neue Herausforderung. Uns bleibt nur noch zu sagen: "Herzlich willkommen bei den Eisenbahnern".



C. Friedrich
C. Friedrich

Erster Neuzugang

Eisenbahner verpflichten Torhüter

Nach dem Wechsel von Benas Vaicekauskas zum SV Plauen-Oberlosa, gab es für die Eisenbahner auf der Position des Torwarts dringenden Handlungsbedarf. Einen Nachfolger zwischen den Pfosten konnte die Lok bereits verpflichten. Er kommt vom brandenburgischen Oberligisten Grünheider SV, ist aber zugleich in unserer Region kein Unbekannter.





Einige werden den 27-Jährige Jan Vogt noch aus seiner Zeit beim HC Elbflorenz Dresden kennen, wo er Erfahrung in der 2. und 3. Liga gesammelt hat und auch mit dem Perspektivteam der Dresdner in unserer "Hölle-Ost" angetreten ist. Zuvor stand Jan sogar bei den Füchsen Berlin zwischen den Pfosten und konnte hierbei sogar Bundesliga-Luft schnuppern, bevor der Wechsel nach Dresden folgte. Nach seinem Bachelor in Betriebswirtschaftslehre ging es aus beruflichen Gründen dann allerdings zurück in seine Heimat, wo er nun als Marketingleiter bei einem leistungsstarken Multi-Dienstleister aus Berlin arbeitet.

Nun heißt die nächste Station für den 1,89-Meter-Mann Pirna. Er freue sich auf die neue Herausforderung und hofft auf eine erfolgreiche Saison mit den Fans im Rücken, so Jan kurz nach seiner Vertragsunterzeichnung. Da bleibt uns nicht mehr viel hinzuzufügen, außer "Herzlich willkommen bei den Eisenbahnern".



C. Friedrich
C. Friedrich