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JÄHRLICH GRÜSST DAS MURMELTIER

SG Pirna Heidenau vs. HSV Apolda 25:27 (15:13)

... wie im letzten Jahr bildete die Partie gegen Apolda das vorerst letzte Spiel dieser Saison. Und wieder ging das Spiel verloren.

Das hatte viele Gründe. Ja, es wurden wieder zu viele Chancen liegen gelassen und ein paar technische Fehler zu viel begangen. Aber ausschlaggebend für die Niederlage war wohl eher der Umstand, dass es in den vergangenen Wochen nie möglich war mit einem konstanten Kader zu trainieren und somit eine vernünftige Vorbereitung ausgeschlossen war.

Es begann mit der Niederlage in Jena, als 10 Spieler nicht zur Verfügung standen und setzte sich leider in den letzten beiden Heimspielen fort. Dabei hatte alles so gut begonnen. Bereits nach 7 Minuten führten die Eisenbahner mit 5:1, drückten dem Spiel ihren Stempel auf. Vorn klappte alles und hinten stand die Abwehr. Doch dann gelang es den Gästen sich besser auf unser Spiel einzustellen und sich wieder heranzuarbeiten um in der 17. Minute auszugleichen. Wie schon erwähnt lag das weniger an der Stärke Apoldas, als vielmehr an der Summe der individuellen Fehler auf unserer Seite. Doch trotzdem konnten sich die Schützlinge von Coach Dusan nun noch einmal straffen und mit einer zwei Tore Führung in die Pause gehen. Doch jeder in der Halle ahnte wohl, dass das längst noch nicht bedeutete das es so weitergehen würde. ­



Das erste Tor der zweiten Hälfte erzielte Toto Schneider. Da waren schon 4 Minuten gespielt. Es sollte für einige Zeit das letzte Tor für uns sein.

Clever und ruhig spielten die Gäste ihre Angriffe herunter. Keine Hektik, immer an der Grenze zur Passivität. Und sie hatten Erfolg damit, konnten selbst in Führung gehen. Es waren 40 Minuten gespielt. Unsere Jungs scheiterten jetzt auch immer öfter am wieder einmal glänzend haltenden Igor Toskoski, der uns schon manches mal zur Verzweiflung gebracht hat. Nach 47 Minuten gelang es den Glockenstädtern dann erstmals mit drei Toren in Führung zu gehen. Dusan Milicevic reagierte mit einer Auszeit. Diese kurze Verschnaufpause und neue Justierung des Teams brachte zunächst auch etwas Besserung. Keine vier Minuten später gelang unseren Eisenbahner wieder der Ausgleich. Leider zum letzten Mal in diesem Match.

Wieder häuften sich die Fehler im Abschluss und wir kassierten einfache Gegentore. Am Ende setzten sich unsere Gäste mit 25:27 durch, die nächste Niederlage nahm Gestalt an. Natürlich hingen dann die Köpfe bei den Eisenbahnern. Gekämpft hatten sie, da kann man keinem einen Vorwurf machen, aber irgendwie wirkt das Team überspielt. Einige Leistungsträger hatten wegen der vielen permanenten Ausfälle zu viele Einsatzzeiten, der Akku war leer. Vor allem aber hat diese Situation mental Spuren hinterlassen.

Vor diesem Hintergrund kommt der Break, sofern es einer ist, zur rechten Zeit. Zeit, in der sich viele der fehlenden Verletzten oder Kranken regenerieren können. Leider bleibt uns aber ab Montag die Möglichkeit zu trainieren verwehrt, da wir aufgrund der beschlossenen Maßnahmen nicht mehr in die Halle dürfen. Hoffen wir, das die Pause nicht zu lange dauert! Mit einer Rückkehr in diesem Jahr ist aber nicht zu rechnen. Aber unter den zuletzt vorherrschenden Bedingungen, macht Handball spielen auch keinen Spaß. Keine Kulisse, dauernde Quarantäne, Verletzte, Improvisation.

Wir halten Euch auf dem Laufenden wann und wie es weitergeht. Bleibt gesund und uns zugetan!


Tore: #3 Möbius, Christian /3, #17 Rajic, Alvaro /2, #19 Brucker, Ben-Elias /2, #20 Schneider, Torsten /9, #25 Kusal, Krzysztof Filip /6, #29 Heinold, Maxim /3



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